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Neoliberalismus

Diese politische Ideologie beschreibt eine Neufassung wirtschaftsliberaler Ideen. Genau wie der Wirtschaftsliberalismus strebt auch der Neoliberalismus eine freiheitliche, marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung mit Privateigentum, Vertragsfreiheit und Freihandel an. 

Der Neoliberalismus steht für die Intensivierung des Wettbewerbs durch Privatisierung öffentlicher Betriebe, Deregulierung, Bürokratieabbau und spricht sich gegen staatliche Neuverschuldung zur Belebung der Konjunktur aus. Auch sozialstaatliche Maßnahmen werden als „Umverteilung“ zulasten der Reichen abgelehnt. 

Kritiker des Neoliberalismus verweisen darauf hin, dass der Abbau sozialstaatlicher Leistungen zu mehr Armut in der Bevölkerung führt. Der Neoliberalismus sorge für eine „Umverteilung“ von Arm zu Reich.

Die Privatisierung der Wasserversorgung hat zum Beispiel in vielen Ländern zu einer schlechteren Versorgung und höheren Preisen geführt.

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